Know-how

Technologien

Reifenarchitektur

INFINICOIL

HOHE HALTBARKEIT ÜBER DAS GESAMTE REIFENLEBEN

Stabiler Gürtelaufbau: Ein endlos gewickeltes Stahlseil im Gürtel des Reifens erhöht seine Festigkeit. Damit wird die Bodenaufstandsfläche optimiert, der Rollwiderstand reduziert und die Laufleistung erhöht.

POWERCOIL

HOCHFESTE DRAHTSEILE

Neue Generation von Stahlkabeln, die sich durch höhere Robustheit und geringeres Gewicht auszeichnen. Dadurch steigt die Widerstandsfähigkeit der Reifen, was die Standzeit durch ungeplante Pannen und Reifenschäden verkürzt.

Materialien

CARBION

HOHE LAUFLEISTUNG -TAG FÜR TAG

Ein Material, das auf ein innovatives Mischverfahren mit flüssigen Laufstreifenkomponenten zurück geht. Die Mischung ist  einheitlicher und gewährleistet eine besonders hohe Kilometerlaufleistung des Reifens.

SILICION

REDUZIERUNG DES KRAFTSTOFFVERBRAUCHS

Mit einem hohen Silikatanteil bei der Zusammensetzung des Laufstreifens konnte Michelin  die Grenzen des Rolllwiderstands nach hinten verschieben, damit Sie Kraftstoff einsparen können, ohne die Haltbarkeit Ihrer Reifen zu beeinträchtigen.

SICH VERÄNDERNDES PROFIL

REGENION

AUSGEZEICHNETER GRIP - KILOMETER FÜR KILOMETER

Dank der 3D-Metalldrucktechnik können sehr komplexe Reifenformen hergestellt werden. Das Profil eines Reifens, das in solch einer Form gefertigt wurde, verändert sich mit zunehmendem Verschleiß dahingehend, dass über die gesamte Lebensdauer ein hohes Haftungsniveau gewährleistet wird.

Die vernetzten Reifen: RFID

Der RFID-Chip ist ein elektronisches Bauteil, mit dem Gegenstände, die damit ausgestattet sind, kontaktlos und eindeutig identifiziert werden können. Mit einem handelsüblichen RFID-Scanner und geeigneter Software dazu können so die Reifen verfolgt und das Reifenmanagement optimiert werden.

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Die Herstellungsschritte eines Nutzfahrzeugreifens:

EIGENSCHAFTEN VON SICH SELBST ERNEUERNDEN REIFENPROFILEN

Die Anforderungen an die Leistungen von Nutzfahrzeugreifen steigen stetig. Zudem legen die europäischen Vorschriften besonderen Wert auf Kraftstoffersparnis, Sicherheit auf nasser Fahrbahn, Mobilität bei winterlichen Straßenverhältnissen und geringe Geräuschemissionen. Bislang war es üblich, einen Kompromiss in Kauf zu nehmen und bestimmte Leistungseigenschaften der Reifen auf Kosten anderer zu verbessern.

Um ausgewogene Leistungseigenschaften zu erreichen, hat Michelin unter anderem sich selbst erneuernde Reifenprofile entwickelt.
Diese Innovationen an der Lauffläche werden manchmal auch als „verstecktes Profil“ bezeichnet. Die Entwicklung sich verändernder Laufflächenprofile ermöglicht es, jedes Gramm des Laufflächengummis optimal zu nutzen und gleichbleibende Leistungseigenschaften bis zum letzten Millimeter zu bieten.

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REIFENSCHÄDEN DURCH BREMSENPRÜFSTÄNDE

In den Mitgliedsstaaten der EU ist es gesetzlich vorgeschrieben, Nutzfahrzeuge wie Lkws und Busse mindestens einmal jährlich einer Bremsenprüfung* zu unterziehen. In einigen Fuhrparks werden die Bremsen regelmäßig im Rahmen der Wartungsmaßnahmen mitgeprüft, wenn ein Bremsenprüfstand verfügbar ist. In diesem technischen Leitfaden erläutern wir, wie sich diese Überprüfung auf die Reifen auswirken kann. Wir geben Ihnen Tipps und Empfehlungen, wie Sie Bremsenprüfstände und Fahrzeuge am besten auf die Überprüfung vorbereiten.

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*gemäß ECE Richtlinie Nr. 13

UMGANG MIT GEFAHREN UND RISIKEN VON REIFENBRÄNDEN UND REIFENPLATZERN DURCH HITZEENTWICKLUNG

In diesem Dokument informieren wir Sie über die Risiken und Gefahren von Reifenbränden. Ein Brand im Nutzfahrzeug

kann verschiedene Ursachen haben: elektrischer Kurzschluss aufgrund defekter Elektrik, Kraftstoffzerstäubung im Motorraum

durch undichte Leitungen, Störungen des Turboladers, übermäßige Erhitzung der Bremsen oder erhöhte Reibung in den Radlagern. Reifen können die Entwicklung eines Brandes im Nutzfahrzeug beeinflussen, sind jedoch niemals selbst die Brandursache, sondern nur verbrennendes Material. Reifen entzünden sich nicht spontan. Sie fangen häufig erst an zu brennen, wenn das Fahrzeug stillsteht und die Hitzequelle nicht mehr durch den Fahrtwind abgekühlt werden kann.

Reifen sind nur sehr schwer entzündbar – jedoch wenn sie einmal angefangen haben zu brennen, wird es schwierig sie zu löschen. Ein brennender Reifen gibt hohe Mengen an Hitze, Rauch und Dämpfen ab. Deshalb werden Reifen allgemein als Brennstoff e bzw. brennbares Material klassifiziert. Darüber hinaus geht von den Reifen ein hohes Sicherheitsrisiko aus, denn wenn sie hohen Temperaturen ausgesetzt sind, erhöht sich der Fülldruck und somit die Gefahr, dass sie schnell platzen. Daher müssen gewisse Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden.

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KORREKTE REIFENMONTAGE AUF DER GLEICHEN ACHSE

Gemäß Verordnung (EG) Nr. 661/2009 definiert die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa

(UN-ECE) rechtliche Mindestvorschriften für die Einheitlichkeit der Reifen auf ein und derselben Achse. Im Allgemeinen wird in den Verordnungen dieser Kommission der Einsatz von Reifen gleicher Bauart (radial/diagonal) nahegelegt. Geschwindigkeits- und Tragfähigkeitsindex der Reifen müssen die Mindestanforderungen des Fahrzeugs erfüllen. Mit diesem Informationsblatt bieten wir Ihnen Orientierung für die zahlreichen und komplexen europäischen Verordnungen und Vorschriften und geben Ihnen einige Praxisempfehlungen.

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TECHNEWS - Korrekte Reifenmontage auf der gleichen Achse

Europäisches Reifenlabel und Grenzwerte

TECHNEWS

Die europäische Reifenverordnung ist seit dem 1. November 2012 in Kraft. Mit der Verordnung will die Europäische Union die Sicherheit auf den Straßen erhöhen und die wirtschaftliche und ökologische Effizienz im Straßenverkehr fördern. Das System der Reifenkennzeichnung trägt dazu bei, dass mehr Reifen auf den Markt kommen, die sicherer durch hohe Haftungswerte, rollwiderstandsärmer und damit kraftstoffsparend sowie geräuschärmer und damit umweltschonend sind. Die EU-Vorschriften sowie die Regelung der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UN/ECE) legen Grenzwerte als Mindeststandards bei den gleichen drei Kriterien fest.
Dieses Dokument informiert Sie über die neuen Grenzwerte, die seit dem 1. November 2016 für alle Nutzfahrzeugreifen der Klasse C3 gültig sind.

Drei Bewertungskriterien

Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen – Für die Kraftstoffeffizienz ist der Rollwiderstand entscheidend.
Dieser wird in Kilogramm pro Tonne (kg/t) gemessen und führt zu einer entsprechenden Einstufung. Die Einstufungs-tests werden auf zertifizierten Rollwiderstands-messmaschinen vorgenommen.
– Beim Bremstest auf nasser Fahrbahn wird die Bremsleistung des einzustufenden Reifens sowie eines Referenzreifens auf einer zertifizierten Teststrecke gemessen. Das Kriterium ist hierbei die Distanz, die bei einer Gefahrenbremsung nötig ist, um von 60 km/h auf 20 km/h auf gerader Fahrbahn abzubremsen.

Externe Rollgeräusche – Die externen Rollgeräusche des Reifens werden gemessen, während der Lkw mit abgeschaltetem Motor an einer Geräuschmessungsanlage vorbeirollt. Dabei werden die Rollgeräusche der Reifen in Dezibel registriert und einer Kategorie zugeordnet.

Seit dem 1. November 2012 schreiben die Regelungen vor, dass alle Reifen- und Fahrzeughersteller sowie der Handel diese Informationen deutlich sichtbar in allen technischen und Verkaufsunterlagen in der Verkaufsstelle und im Internet zur Verfügung stellen müssen.

Neue Grenzwerte

Seit dem 1. November 2016 gelten folgende neue Grenzwerte (Minimalstandards) für alle Nutzfahrzeug-Neureifen, die nach diesem Datum hergestellt wurden und auf dem europäischen Markt erhältlich sind.
Rollwiderstand:
Der Grenzwert für den Rollwiderstand sämtlicher nach dem Stichtag gefertigten Reifen darf den Höchstwert der Rollwiderstandsklasse 1 = R1 (8,0 kg/t) nicht überschreiten.
Externes Rollgeräusch:
Seit dem 1. November 2016 müssen alle gefertigten Reifen mindestens die Geräuschklasse 2 = S2 (zwei Wellen) erreichen.
Reifen, die vor diesem Datum hergestellt wurden, dürfen noch bis einschließlich April 2019 verkauft werden. Diese Frist ermöglicht, dass die Lagerbestände bereits hergestellter Reifen noch bereinigt werden können.

Die neuen Grenzwerte

  Grenzwerte
Geräuschklasse 1 (S1) Normalreifen 76 dB
Winterreifen 78 dB
Geräuschklasse 2 (S2) Normalreifen 73 dB (74 dB für Winterreifen)
Traktionsreifen 75 dB (76 dB für Winterreifen)
Wet Grip (W) Index 0,8 (D)
Index 0,65 für Traktions- und Winterreifen (E)
Rollwiderstandsklasse 1 (R1) 8,0 kg/t (E)
Rollwiderstandsklasse 2 (R2) Normalreifen 6,5 kg/t (D)
Winterreifen 7,5 kg/t (E)

Wie lässt sich feststellen, ob die Reifen den neuen Grenzwerten entsprechen?

Reifenkennzeichnung
In der Praxis bedeuten die gesenkten EU-Grenzwerte für das externe Rollgeräusch und den Rollwiderstand, dass seit dem 1. November 2016 Reifen mit dem Symbol der drei Schallwellen und der Rollwiderstands-einstufung F und G nicht mehr auf dem europäischen Markt verkauft werden dürfen, es sei denn, sie sind vor diesem Datum hergestellt worden.

Reifenmarkierung
Eine Markierung an der Reifenflanke zeigt an, wie der Reifen nach UN/ECE Regelung R117 klassifiziert ist:
• S2: Einstufung in Geräuschklasse 2
• W: Wet grip (verpflichtend für alle ab Nov. 2016 neu homologierte Reifen bzw. ab Nov. 2020 produzierte Reifen)
• R2: Einstufung in Rollwiderstandsklasse 2

Michelin empfiehlt

Alle aktuellen MICHELIN Nutzfahrzeug-Neureifen für den europäischen Markt erfüllen mindestens die Grenzwerte für externes Rollgeräusch und Rollwiderstand der Klasse 2.
Einige Hersteller bieten möglicherweise Reifen an, die zwar aktuell dem Grenzwert für das externe Rollgeräusch entsprechen. Sind die gleichen Reifen jedoch nach dem 1. November 2016 hergestellt, kann es sein, dass sie der UN/ECE Regelung R117 nicht mehr entsprechen.
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Reifenhändler stets nach der Reifenkennzeichnung für das Produkt, das Sie kaufen.

Diese Unterlagen können Sie hier runterladen: